Västerfik und der hinterhältige Regen

Zwei Nächte auf dem riesen Campingplatz in Västerfik. Das ist wirklich nicht schlecht hier. Für Kinder ist ordentlich etwas geboten und ein Schwimmbad haben sie auch. Die Wolken ziehen umher und wir beschließen die vom Platz aus erreichbaren Schäreninseln zu besuchen, welche mit kleinen Brücken verbunden sind. Joni ungebunden und Verena flink vorraus. Auf der letzten Insel angekommen hat uns auch die dicksten aller Regenwolken endlich eingeholt. Alle Versuche sich irgendwo unter den Kiefern unterzustellen scheitern und ich habe ein stark eingeschränktes Reisetempo dank dem kleinen Reisebegleiter. Also hilfts nichts und der Platzregen erwischt uns drei auf dem Rückweg voll. Im Bus angekommen wechseln wir schnell die Kleidung und ungelogene 10min strahlt die Sonne wieder.

Wir sitzen hinter dem Bus in der Sonne, sammeln Zecken (ich führe mit 3 Stück) und kochen dann noch Nudeln mit Championsoße. Abends drehen wir noch eine Runde im Zeltplatz. Schöne Hütten haben sie hier, aber auch gut dass wir morgen abreisen denn es bahnt sich schlimmes an: ein Festival mit „so richtig ehrlicher Rockmusik“ pfui…

Am nächsten Tag packen wir zusammen und fahren in die Altstadt von Västerfik. Kleine Straßen, alte Häuser, ein nettes Städtchen mit 6000 Einwohner. Wir kaufen für mich neue Schuhe (denn ich werde die alte alte Tradition des „am Urlaubsort alte Schuhe stehen lassen“ beibehalten), Verena ein schönes Kleid, Joni kriegt ein neues Essensschälchen. Wir gehen mittags essen bei Restaurant Aunt Green was echt lecker war. Die Salate sind gut gemischt mit Chicken oder Shrimps dazu Maracuja und Nudeln und Melone. Geil. 

Weniger geil ist dass mir beim Aufheben von Joni der Blitz ins Kreuz gefahren ist und ich wieder fein Rückenschmerzen hab. Gleich Mal eine Paracetamol genommen, weil auf den Scheiß hab ich jetzt echt keinen Bock.

Wir fahren weiter gen Norden. 25km nach Gamleby, Platz in erster Reihe am Wasser und es ist jetzt 22:15 und es ist hell wie am Nachmittag.